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Warnung vor Internetbetrügern- falsche Gerichtskostenrechnungen

Der Präsident des OLG Frankfurt warnt vor falschen Gerichtskostenrechnungen. Hintergrund ist eine  neue Masche von Internetbetrügern, die mutmaßlich aus den osteuropäischen Staaten kommen. Da es sich nur um „geringe“ Beträge handelt, ist davon auszugehen, dass diese in der überwiegenden Zahl von den Betroffenen gezahlt werden.

Zunutze machen sich diese Betrüger den Umstand, dass ab dem 01.10.2013  von der hessischen Justiz die sogenannte SEPA- Nummer (bestehend aus IBAN und BIC) bei Zahlungen eingeführt wird.

Bundesweit verbindlich wird diese SEPA-Nummer ab dem 01.02.2014.

Betroffene Bürger sollten in Zweifelsfällen einen Anwalt aufsuchen oder können sich bei der Rechtsberatungsstelle des Frankfurter Anwaltsvereins e.V. informieren.

 

Zahlungen ins (europäische) Ausland sollten grundsätzlich erst nach genauer Prüfung aller Umstände vorgenommen werde.

Zahlungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland müssen (auch bei Vorlage der SEPA-Nummer) am Anfang immer das Kennzeichen DE, vor der IBAN,  aufweisen.

Warrnung30082013